Das richtige Material fürs Rapid Surfen

Surfequipment für stehende Wellen

Neben dem passenden Surfboard für stehende Wellen wollen wir uns hier einmal anschauen, wie es mit dem restlichen Surfequipment aussieht und schauen, wie eine vollständige Ausstattung zum Rapid Surfen aussieht.

Dabei schauen wir uns einmal das benötigte Neoprenmaterial wie Wetsuits, Booties und Handschuhe an, Ergänzungen zum Board wie Finnen, Tailpad oder Surfboard Protection und Leash sowie dem Zusatzmaterial wie Surfboard Taschen und Bikeracks.

Natürlich wird dabei das Rad nicht neu erfunden und vieles ist gleich wie beim Surfen auf dem Meer, aber bei einigen Dingen gibt es auch Unterschiede bzw. Besonderheiten, die wir uns anschauen werden.

Hier einmal in Kurz die Zusammenfassung:

Must Have

  • Rapid Surfboard
  • Finnen
  • Wachs
  • Wetsuit & Neoprenschuhe
  • passende Leash (ggf. Safety Leash mit Quick-Release)

Empfohlen

  • Railsaver und Nose- sowie Tail-Guard
  • Tractionpad
  • Ersatzfinnen

Optional

  • Boardbag & Transportlösungen
  • Poncho

Rapid Surfboards

DelightAllianceWildcat

Board-Setup & Ausstattung

Ein Surfboard alleine reicht natürlich nicht aus, sondern es wird noch weiteres Material gebraucht. Dieses wollen wir uns jetzt im Detail anschauen.

Tractionpads

Zu den Tractionpads

Finnen

Zu unseren Finnen

Schutzmaterial & Reparatur

Leashes beim Rapid Surfen – Sicherheit zuerst

Zu unseren (Safety) Leashes

Wetsuit & Co

Wenn du vor allem auf Indoor Wellen wie den verschiedenen City Waves surfst, benötigst meistens nur einen Shorty, der dir ein bisschen Wärme bei längeren Sessions gibt.

Wenn du Outdoor surfst kommt es vor allem darauf an, wann du surfen willst. Je nach Welle sind andere Jahreszeiten optimal. An der Leinewelle zum Beispiel ist die Welle im Sommer meist nur im 2-Modulbetrieb, heißt sie ist nicht so breit. Dies ist gut um zu starten und für Anfänger reicht dies aus. Richtig Power (und das ist das, was Spaß macht) bekommt die Leinwelle aber erst mit viel Wasser in der Leine, heißt es muss im Einzugsgebiet viel geregnet haben. Dies ist vor allem im Herbst, Winter und Frühjahr der Fall. Demenstspechend kalt ist aber auch die Leine und die Lufttemperatur. Im Winter fällt die Wassertemperatur auf bis zu 4° und es wurde auch schon bei -10° Lufttemperatur mit Eis im Wasser gesurft.

Je nachdem was du vorhast, entscheidet entsprechend über die Dicke deines Neos. Während im Sommer ein 3/2er reicht, brauchst du im Winter mindestens einen 5/4er Neo oder sogar noch dicker, je nachdem wie lange du surfen willst und wie kälteempfindlich du bist. Auch solltest du darauf achten, dass dieser Neo entsprechende Qualität hat und gut warm hält.
Bei deinen Winterneos solltest du zudem darauf achten, dass sie eine angebrachte Haube haben. Zwar kannst du dir auch eine Haube dazuholen, jedoch hält eine feste Haube besser Warm, da das kalte Wasser weniger Möglichkeiten hat, einzudringen.

Neoprenschuhe sind das ganze Jahr ein absolutes Muss, wenn du im Fluss surfst. Nicht nur wegen den Temperaturen, sondern vor allem wegen den Steinen am Grund und der Möglichkeit auf reingeworfene Glasscherben. Neben der Dicke solltest du deswegen darauf achten, dass die Sohle solide ist und eine extra Schutzschicht hat, die diese vor Cuts schützt.

Gleiches gilt für Handschuhe. Auch diese sollten robuster sein und nicht beim ersten unausweichlichen Kontakt mit dem Grund und den Steinen Cuts bekommen.

Sicherheitsausrüstung

Helm beim Rapid Surfing

Zubehör & Extras

Surf Ponchos

Da es bei den meisten Flusswellen keine Umkleidekabinen gibt hat man zwei Optionen:

  1. Umgezogen kommen & wieder nach Hause fahren
  2. An der Welle umziehen.

Wenn man sich für Letzteres entscheidet empfiehlt sich ein Poncho, der das Umziehen vereinfacht. Die Ponchos von Dryrobe kann man zudem im Winter über den Neo oder Jacke drüberziehen und hat mehr Wärme (Natürlich nicht während des Surfens).
Aber auch bei den kommerziellen Wellen mit Umkleidekabine sorgt ein Poncho für ein bisschen Privatsphäre in der Umkleide, wenn man sich nicht vor fremden Personen umziehen will.

Zu unseren Ponchos

Boardbags für den sicheren Tranpsort

Um das Surfboard beim Transport zum und vom Spot zu schützen empfiehlt sich eine Surfboardbag oder zumindest Surfboard Socke. Neben Schutz fürs Board sorgt die Socke auf dafür, dass sich das Wachs nicht verteilt, z.B. auf die Sitze beim Auto.

Falls man mit dem Fahrrad zur Welle fährt sollte man zudem ein Bikerack nutzen. Dieser macht das Leben einfach so viel einfacher und nebenbei auch im Straßenverkehr sicherer.

Bags & Socken entdecken

Weiteres Zubehör

Neben den bisher genannten Material gibt es noch weiteres, was das Leben einfacher macht, aber nicht zwingend notwendig ist. Dazu gehören:

Zum Zubehör